52. Tag, 27.08.2013; Von Katima zu Roy´s Campside/ Namibia

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52. Tag, Dienstag, 27.08.2013; Von Katima zu Roy´s Campside/ Namibia
Temperatur: 20-25° C,
Tagesstrecke: 718 km, Gesamtstrecke: 18.074 km, max. Geschwindigkeit: 110 km/h
BPI: 1,2

„Caprivi“

Die Sambesi River Lodge hat alles zu bieten, was des weißen Pauschaltouristenherz begehrt. Eine gepflegte Anlage, direkt am Fluss, inklusive friedlich grunzende Hippos in Sichtweite. Saubere und funktionierende Sanitäranlagen, Pool, ein Restaurant mit gediegenen Frühstücksbuffet, emsiges schwarzes Personal und natürlich ein meterhoher stacheldrahtbewehrter Zaun ringsherum. Sicher ist sicher.

Horst, Zwerg und Stefan sind etwas früher aufgestanden, um sich um die Weiterreise zu kümmern. Gegen zehn rollt ein Kleinbus mit verspiegelten Scheiben und Anhänger vor unser Zelt. Unser Fahrzeug für die nächsten fünf Tage. Niclas, unser Fahrer, ist ein kleiner etwas untersetzter und sehr sympatischer Kerl. Ein langer Weg liegt vor uns. Zuerst gilt es den Caprivi Zipfel zu durchqueren. Jenes, fast 500 Kilometer lange und oft nur wenige Kilometer breite Stück Afrika, welches gleichnamiger deutscher Kanzler im Rahmen des Helgoland/ Sansibar Vertrages von den Engländern abgeduckelt hatte, um irgendwann einmal Deutsch-Südwest mit Deutsch-Ostafrika verbinden zu können. Geblieben ist heute nur noch der Name.

Am Straßenrand warnen Schilder vor Cossing Elephants auf 80 Kilometer. Wir durchqueren einen Nationalpark. Dann wird es dunkel. Eigentlich ist es mit unserem Bus nicht gestattet, nachts zu fahren. Niclas macht es trotzdem. Ein braver Bursche. Wir erreichen Kimno. Die Stadt markiert das Ende des Caprivi Zipfels. Nach weiteren 200 Kilometern sind wir endlich da. Eine etwas im Busch versteckte und auf Wilderness getrimmte Lodge. Der Koch ist bereit, uns noch ein Abendbrot zu bereiten und auch die Bar ist auf unsere Bedürfnisse bestens ausgerichtet. So hellt sich die zwischenzeitlich etwas getrübte Stimmung schnell wieder auf.

Die „Zwei“

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