Malaria-Prophylaxe

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Nochmals Anmerkungen zu diesem heiß diskutierten Thema.

1. Jeder ist für sich selbst verantwortlich! Malaria-Vorbeugung ist nicht delegierbar!

2. Wichtigste Vorbeugung ist die Vermeidung des Mückenstichs, also Schutz vor dem Überträger.

Dazu gehören u.a. schützende Kleidung, Mückenschutzmittel (DEET) für Kleidung und Haut, Moskitonetze. Infos auch hier: http://www.fit-for-travel.de/malaria/malariavorbeugung/mueckenschutz.thtml

3. Ich empfehle zusätzlich die Durchführung einer Chemoprophylaxe (vorbeugende Einnahme von Medikamenten).

Bei der Auswahl der Medikamente solltet Ihr Euch zusätzlich von Eurem Hausarzt bezüglich Verträglichkeit und Interaktion mit anderen Medikamenten, die Ihr eventuell einnehmen müßt, beraten lassen.

Aus meiner Sicht kommen nur zwei Medikamente in Frage:

a) Atovaquon/Proguanil (z.B. Malarone®)
Einnahme von einem Tag vor bis sieben Tage nach dem Aufenthalt;
relativ teuer, wird von den meisten Privatkassen und Techniker Krankenkasse bezahlt (ohne Gewähr).

b) Doxycyclin
Einnahme von einem Tag vor bis vier Wochen nach dem Aufenthalt;
relativ preiswert, wird von allen Krankenkassen bezahlt (ohne Gewähr).

Ich plane ausreichend Doxycyclin mitzunehmen, auch um Einzelnen aushelfen zu können, die Malarone dann doch nicht vertragen. Als Therapeutikum werde ich aller Voraussicht nach außerdem  Artemether/Lumefantrin (Riamet®) dabei haben.

Weitere Infos auch hier: http://www.fit-for-travel.de/malaria/medikamente-gegen-malaria.thtml

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Ein Kommentar

  1. Haehnchen

    Bei der Einnahme von Doxycyclin müßt ihr aber unbedingt drau achten 3 Stunden um die Einnahme herum keine Milchprodukte zu essen, sonst wirkt es nicht . Zusätzlich erhöht es die Lichtempfindlichkeit der Haut, was in Afrika nicht wirklich so prickelnd ist, dies betrifft aber vor allem die ganz Hellhäutigen unter euch Männern, d.h. ihr braucht auf alle Fälle ein Sonnenschutzmittel mit sehr hohem LF, am besten Sunblocker. LG Birgit Hähnchen.

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